Von OpenOffice.org nach LibreOffice

Die Version 3.3.0 von LibreOffice ist eben freigegeben und die Gentoo Developer haben es schon im Portage. Was liegt also näher als den Versuch zu machen, ob es auch wirklich funktioniert.

Da es sowohl eine -bin Variante, die als vorkompiliertes Paket zur Verfügung gestellt wird, als auch eine ’normale‘ Variante gibt nehme ich natürlich die normale Variante und damit auch die längere Kompilierdauer in Kauf.

Beim ersten Versuch den emerge libreoffice durchzuführen kommt die Meldung, dass eine parallele Installation von OpenOffice und LibreOffice nicht möglich ist und ich mich entscheiden soll. Da es mir zu heiss ist einfach das OpenOffice zu löschen entscheide ich mich zunächst eine Sicherheitskopie in Form eines quickpkg zu generieren. Mit dem vorgenannten Befehl kann man sich von installierten Paketen Binär-Pakete erstellen lassen in denen die kompletten Installationsdaten des Paketes abgelegt sind. Also schnell ein quickpkg openoffice durchführen lassen.

Danach kommt ein kleiner Einzeiler, der dann mehrere Stunden dauert: emerge --unmerge openoffice ; emerge libreoffice

Auf meinem Notebook hatte ich dann nach fast 3 Stunden das gewünschte Ergebnis: OpenOffice war verschwunden und LibreOffice installiert.

Nun werde ich in der normalen Arbeit testen, ob LibreOffice stabil läuft.