Frust macht sich breit…

Wer lange Zeit im Bereich der Freien Software unterwegs ist weiß,  dass es nicht immer einfach ist Gelder für Veranstaltungen zu sammeln.

Bei vielen Unternehmen steht, wie sollte es auch anders sein, der Profit im Vordergrund. Das kann und will ich, als selbstständiger Unternehmer, auch keinem der Kollegen als Vorwurf machen.

Schlimm wird es aus meiner Sicht erst dann,  wenn sie verlernt und/oder vergessen haben, dass die Grundlage auf der sie ihr Geschäft oder Infrastruktur aufgebaut haben der Freien Software entspringt und sie ohne diese ihr Geschäft nicht weiterführen könnten.

Denn dann kommt es zu Gesprächen wie ich sie in letzter Zeit während des Sponsorings für die OpenRheinRuhr erlebt habe.

Es besteht kein Interesse, wir erreichen unsere Klientel nicht auf der Veranstaltung.

Habt Ihr es dann nicht verpasst vor Ort zu sein und für die Klientel ansprechbar zu sein, oder sie selber auf die Veranstaltung zu locken?

Freie Software existiert doch,  warum soll man sie unterstützen?

Warum existiert sie?  Weil es Leute gibt,  die Geld, Arbeit und mehr dafür opfern ohne immer nach dem Profit zu suchen.

Wirtschaftlich lohnt sich die Veranstaltung nicht,  warum sollen wir dann daran teilnehmen?

Um diejenigen zu unterstützen, die es möglich machen, dass es Freie Software gibt?

Wir setzen keine Freie Software ein.

Gut,  dann bitte den Webserver mit Typo3, PHP, Apache und MySQL abschalten und schauen, ob die Kunden Euch noch finden.

Dies einfach als kleine Beispiele. Ich könnte noch mehr nennen.

Manchmal macht es Sinn denjenigen, die einem die Arbeitsgrundlage liefern auch mal die Hand zu reichen ohne in erster Instanz den Profit zu haben.