Von OpenOffice.org nach LibreOffice

Die Version 3.3.0 von LibreOffice ist eben freigegeben und die Gentoo Developer haben es schon im Portage. Was liegt also näher als den Versuch zu machen, ob es auch wirklich funktioniert.

Da es sowohl eine -bin Variante, die als vorkompiliertes Paket zur Verfügung gestellt wird, als auch eine ’normale‘ Variante gibt nehme ich natürlich die normale Variante und damit auch die längere Kompilierdauer in Kauf.

Beim ersten Versuch den emerge libreoffice durchzuführen kommt die Meldung, dass eine parallele Installation von OpenOffice und LibreOffice nicht möglich ist und ich mich entscheiden soll. Da es mir zu heiss ist einfach das OpenOffice zu löschen entscheide ich mich zunächst eine Sicherheitskopie in Form eines quickpkg zu generieren. Mit dem vorgenannten Befehl kann man sich von installierten Paketen Binär-Pakete erstellen lassen in denen die kompletten Installationsdaten des Paketes abgelegt sind. Also schnell ein quickpkg openoffice durchführen lassen.

Danach kommt ein kleiner Einzeiler, der dann mehrere Stunden dauert: emerge --unmerge openoffice ; emerge libreoffice

Auf meinem Notebook hatte ich dann nach fast 3 Stunden das gewünschte Ergebnis: OpenOffice war verschwunden und LibreOffice installiert.

Nun werde ich in der normalen Arbeit testen, ob LibreOffice stabil läuft.

Festplatten sterben langsam?!?!

Es ist mal wieder soweit: Eine meiner Festplatten ist dabei das Zeitliche zu segnen und meldet schon seit Tagen immer wieder Resets auf dem SATA-Bus.

Also muss eine neue Platte her und der Inhalt der alten auf die neue verschoben werden. Wie lange kann das dauern? 320GB Festplatten haben doch nicht viel an Daten drauf, oder? Festplatten sterben langsam?!?! weiterlesen

UTF-8 Umstellung im Gentoo

Auch wenn noch nicht alle Programme Unicode (UTF-8) unterstützen geht es inzwischen mit den meisten Programmen voran.

Nach dem Umstieg von LICQ auf Kopete ist auch das Unicode – Problem im IM Geschichte und alle sollten meine Umlaute korrekt lesen können.

Endlich ohne Probleme Dateinamen umcodieren (iso8859-1 -> utf8)

Langsam habe ich nicht mehr daran geglaubt, dass ich ohne selber zu programmieren mal ein Tool finde mit dem ich die alten Dateien meines Dateisystems von einem in das andere NLS – Format umwandeln kann.

Gerade beim Kopieren von Dateien von einem auf den anderen Datentäger kommt es immer wieder vor, dass der die Dateiennamen im alten iso8859-1 – Format sind und damit auf der Konsole nicht vernünftig angezeigt werden.

Manche haben das Problem auch beim Update eines Samba-Servers auf neuere Versionen. Auch hier kann es vorkommen, dass sich das Format ändert. Und wer will schon alle Dateien per Hand ändern?

Abhilfe bietet das EBuild app-text/convmv. Dieser Befehl kann über einen einfachen Aufruf alle Dateien im aktuellen Verzeichnis per

convmv -f iso8859-1 -t UTF8 *

von iso8859-1 nach UTF8 konvertieren. Zumindest gibt dieser Aufruf die Information was geändert würde ;-). Erst der Zusatzparameter --notest führt die Umwandlung wirklich durch.

Vielen Dank an den Programmierer (Bjoern JACKE )