Stadt Oberhausen und gelbe Säcke

20151012_134416-meDas Prinzip ist doch ganz einfach: Jeder, der gelbe Säcke benötigt um seinen Müll dem Recycling zuzuführen kann diese bei der Stadtverwaltung z. B. in Sterkrade abholen. Die Aussage dort ist, dass man pro Haushalt eine Rolle bekommt.

Soweit gibt es auch keine Probleme. Aber was passiert nun falls man versucht für die beiden Haushalte in denen man gemeldet ist und die auch beide in Oberhausen sind jeweils eine Rolle zu bekommen? Stadt Oberhausen und gelbe Säcke weiterlesen

Fail bei Linux-Magazin DigiSub

Linux-Magazin-DigiSubWoran merkt man, dass man weiterhin das Linux Magazin als Digitale Subscription abonniert hat? Genau, an der Abbuchung des jährlichen Betrags vom Konto.

Also mal schnell in das Portal geschaut und nachgeschaut, ob das wirklich noch aboniert ist und was findet man dort? Nur die Ausgaben bis 08/2014, also genau vor einem Jahr. Fail bei Linux-Magazin DigiSub weiterlesen

Mobiles Internet mit falschem APN?

Nachdem der Vertrag bei meinem Mobilfunkanbieter verlängert wurde kam mein Notebook (Lenovo ThinkPad T410) mit eingebauter Qualcomm Gobi – Karte nicht mehr mobil ins Internet. Die gleiche Konfiguration, die vor der Vertragsverlängerung funktionierte, ist nun nicht mehr lauffähig.

Es hat sich bei der Vertragsänderung weder der Anbieter, noch der Zugriffspunkt (APN) geändert.

Folgende Ausgabe wird nun beim Aufruf von wvdial produziert:

--> WvDial: Internet dialer version 1.61
--> Cannot get information for serial port.
--> Initializing modem.
--> Sending: ATZ
ATZ
OK
--> Sending: AT+CGDCONT=1,"IP","web.vodafone.de"
AT+CGDCONT=1,"IP","web.vodafone.de"
OK
--> Modem initialized.
--> Sending: ATDT*99#
--> Waiting for carrier.
ATDT*99#
CONNECT 7200000
--> Carrier detected.  Starting PPP immediately.
--> Starting pppd at Thu Oct 10 23:24:44 2013
--> Pid of pppd: 6669
--> Using interface ppp0
--> Authentication (CHAP) started
--> Authentication (CHAP) successful
--> local  IP address 109.44.103.194
--> remote IP address 10.64.64.64
--> primary   DNS address 139.7.30.126
--> secondary DNS address 139.7.30.125
--> Script /etc/ppp/ip-up run successful
--> Default route Ok.
--> Connected... Press Ctrl-C to disconnect
--> Terminate Request
--> ***** no quoted text found in `rcvd [LCP TermReq id=0xd]' *****
--> Connect time 0.1 minutes.
--> Script /etc/ppp/ip-down started

Auch der Versuch mittels einer LiveCD oder mit dem auf der mit dem Notebook mitgelieferten Festplatte installierten Windows 7 bringt das gleiche Fehlerbild.

Aus der Erfahrung heraus habe ich dann den APN mal in etwas ungültiges geändert und die gleiche Meldungung erhalten.

Der Anbieter hat zusätzlich für seine Surfstick-Kunden einen APN event.vodafone.de über den man mit beliebigen Karten über ein Bezahlportal ins Internet kommen kann.

Dieser APN funktioniert sofort ohne Probleme. Das dann vorgeschaltete Portal verlangt allerdings für die Freigabe des Internets Geld obwohl für die Karte ein Vertrag hinterlegt ist. Damit ist diese Variante keine sinnvolle Möglichkeit um online zu gehen.

Nach kurzer Suche in den älteren Unterlagen ist ein alter APN wieder zum Vorschein gekommen: volume.d2gprs.de

Dieser APN wurde früher von Vodafone genutzt und ist weiterhin aktiv und laut der Hotline als Alternative für web.vodafone.de nutzbar.

Der Erfolg hat sich sofort eingestellt:

--> WvDial: Internet dialer version 1.61
--> Cannot get information for serial port.
--> Initializing modem.
--> Sending: ATZ
ATZ
OK
--> Sending: AT+CGDCONT=1,"IP","volume.d2gprs.de"
AT+CGDCONT=1,"IP","volume.d2gprs.de"
OK
--> Modem initialized.
--> Sending: ATDT*99#
--> Waiting for carrier.
ATDT*99#
CONNECT 7200000
--> Carrier detected.  Starting PPP immediately.
--> Starting pppd at Thu Oct 10 23:07:42 2013
--> Pid of pppd: 6024
--> Using interface ppp0
--> Authentication (CHAP) started
--> Authentication (CHAP) successful
--> local  IP address 10.225.50.176
--> remote IP address 10.64.64.64
--> primary   DNS address 139.7.30.125
--> secondary DNS address 139.7.30.126
--> Script /etc/ppp/ip-up run successful
--> Default route Ok.
--> Connected... Press Ctrl-C to disconnect

Jetzt ist es an Vodafone zu prüfen warum meine Verbindung mit dem alten APN nicht funktioniert.

DVB-T ganz einfach mit scan und vlc

Die Nutzung eines DVB – Adapters muss nicht immer mit einem großen Aufwand verbunden sein. Schon mit — meist bereits installierten Tools — kann man den DVB – Adapter in Einsatz bringen.

Der schnellste Weg ist die Suche nach Kanälen mit scan (in einigen Distributionen auch dvbscan) und vlc als Player.

user@linux ~ $ scan /usr/share/dvb/dvb-t/de-Nordrhein-Westfalen >/tmp/channels.conf

Nach Ausführung dieses Befehls enthält die Datei /tmp/channels.conf eine Liste der gefundenen Kanäle. Diese Datei kann direkt mit dem vlc über den Datei öffnen Dialog geladen werden. vlc nutzt diese Datei als Playliste. Ensprechend werden die Kanäle durch Auswahl des Kanals in der Playliste gewechselt.

Providerwechsel ist einfach???

Laut der Homepage der Telekom reicht es aus das Onlineformular auszufüllen, abzuschicken und auf die zugeschickte Post zu reagieren.

Damit es mit dem Umzug klappt ist die Kündigungsfrist beim alten Provider zu beachten und die Kündigung rechtzeitig einzureichen.

Nun sollte man meinen, dass bei einer Bestellung Ende März 2012 und einer Kündigungsfrist zum 23.07.2012 reicht um am 23.10.2012 aus dem alten Vertrag zu kommen.

Leider weicht die Theorie deutlich von der Praxis ab. Das erste Problem entsteht bei der Bestellung eines Tarifs vDSL 50 mit VoIP wenn man die bereits vorhandene FritzBox! behalten möchte und nicht die Hardware der Telekom bestellen will. Nach dem Abwählen der Hardware wird aus dem Vertrag ein vDSL Standard – Vertrag ohne darauf hinzuweisen. Das Stornieren erzeugte nicht nur einen neuen Vertrag, sondern entfernte auch die Portierung, sodass auch die Übernahme der Rufnummern entfällt. Der Vertrag ließ sich erst im dritten Anlauf mit vielen Anrufen bei der Hotline einrichten.

Das Wechselformular mit der Angabe der Rufnummern war schnell ausgefüllt und per Fax an die Telekom geschickt. Eine Woche später kam ein Anruf der Hotline mit dem Hinweis, dass Vodafone die Portierung ablehnt weil das gefaxte Dokument unleserlich ist. Also eine digital ausgefüllte Variante erstellt und per Mail an die Telekom geschickt. Ein freundlicher Mitarbeiter bestätigte dann telefonisch den Empfang und bestätigte, dass alles wie gewünscht eingerichtet ist und der Wechsel seinen normalen Gang geht. Anfang Oktober sollte die Telekom sich dann melden.

Schon fast in Vergessenheit geraten begann zwei Wochen vor der geplanten Umstellung mit dem Anruf bei der Telekom Hotline das richtige Grauen. Es war seitens der Telekom keine Vorbereitung für den Umzug getroffen, da von Vodafone keine Kündigungsbestätigung eingegangen sei. Es würde das Wechselschreiben fehlen.

Nach kurze Recherche fand sich im internen System der Telekom das 2. Wechselschreiben. Es wurde nur vergessen das Dokument an Vodafone zu schicken.

Nach einigem hin und her und der anfänglichen Ungewissheit ob Vodafone zum Vertragsende abschaltet oder nicht gibt es nun einen entgültigen Stand:

Vodafone akzeptiert die Kündigung nicht und besteht darauf, dass der Vertrag erst zum 23.10.2012 kündbar ist. Der Wechsel von Vodafone zur Telekom kann also nicht vorher stattfinden.

Der Telekom tut dies leid, aber ändern können sie es nicht. 🙁

BahnCard kaufen ist nicht schwer, verlängern schon eher

Als ich für meine nächste Bahnfahrt auf meine Bahncard schauen musste stellte ich fest, dass sie bereits im Juni abgelaufen war. Im Juni? Hatte ich nicht erst vor knapp einem Monat die Rechnung bekommen und der Bahn die 240 EUR überwiesen?

Ein kurzer Blick aufs Konto bestätigt, dass ich 4. Oktober das Geld überwiesen habe. Also die Rechnung rausgekramt und Kontonummer und Bankleitzahl verglichen. Beide sowie die BahnCard – Nummer auf der Überweisung stimmen.

Eingang der Rechnung: 27.09.2012. Aber Moment! Die Rechnung stammt 08. Mai! Wieso kommt eine Rechnung aus dem Mai mit einem Portostempel vom 27.09.2012 bei mir an?

Im Portal der Bahn findet sich dann der Eintrag ‚Karte storniert‘ für die neue Karte. Da die Karte nicht von meiner Seite aus storniert wurde und ich auch die Karte bezahlt habe musste ich mal die kostenpflichtige Hotline nutzen.

Ziemlich patzig meinte die Callcenter Agentin mir klarmachen zu wollen, dass es meine Schuld sei, wenn ich eine Rechnung aus dem Mai erst im Oktober bezahlen würde. Man hätte in der Zwischenzeit einfach die Karte storniert, da man der Meinung war, dass ich sie nicht mehr haben wollte.

Sie könne aber auch keinen Geldeingang nachvollziehen und würde mir vorschlagen, dass ich einen Kontoauszug auf dem die Überweisung nachvollziehbar ist per Mail an den Service schicke um das Geld zurückzufordern.

Leider sind seit diesem Zeitpunkt fast zwei Wochen ohne jegliche Regung seitens der Bahn vergangen. Weder kam das Geld zurück noch wurde bestätigt, dass meine Mail angekommen oder bearbeitet wird.

Service sieht irgendwie anders aus, oder?

Follow-Up:

Parallel habe ich mich mal per Twitter an @db_bahn gewandt. Nach kurzer öffentlicher Erklärung bekam ich eine direkte Nachricht mit einer Bitte um die genauen Daten per Mail. Schon einige Minuten später kam eine freundliche E-Mail, die Hoffnung macht:

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ich habe mich mit den Kollegen der Buchhaltung in Verbindung gesetzt. Leider ist bei der Bearbeitung eines Vorganges etwas schief gelaufen. :-/ Die Kollegin wird heute noch die Rückzahlung in Auftrag geben, sodass Sie das Geld spätestens am Donnerstag (15.11.2012) oder Freitag (16.11.2012) auf Ihrem Konto haben.

Es tut mir leid, dass Sie so negative Erfahrungen machen mussten. Ich hoffe aber, dass ich Ihnen nun weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Nun warte ich mal ab ob das Geld wirklich ankommt.

Follow-Up:

Auch am 23.11.2012 hat die Bahn mir meine 240 EUR noch nicht überwiesen. Eine Mail an das Twitter – Team ist auf dem Weg und es wird spannend.

Schulung zu Linux Essentials bei der OpenSourceSchool

Ab November 2012 werde ich regelmäßig bei der OpenSourceSchool dreitägige Schulungen zur Prüfung Linux Essentials des Linux Professional Institute durchführen.

Weitere Informationen und Termine auf Linux-Essentials.de oder bei der OpenSourceSchool.

LPIC-3 – fast 5 Jahre später

Mit dem LPI (Linux Professional Institute) hatte ich auf dem LinuxTAG 2003 meine erste Berührung. Ich stand in der Nähe des LPI – Standes und Rainer Brandt schrie durch die Gegend: „Es sind noch Plätze für die LPI – Prüfung frei!

Nachdem mein Kollege, Christian Heße, und ich uns kurz informiert und sofort über meinen damaligen PDA eine LPI – ID beantragt hatten ging es direkt in die erste LPI – Prüfung meiner Laufbahn.

Dieser Prüfung folgten dann in den nächsten Jahren die weiteren Prüfung bis zum 12.10.2006. An diesem Tag wurde es richtig ernst. Aus Toronto war G. Matthew Rice, der Core-Entwickler des LPIC-3 angereist um die weltweit ersten Prüfungen zum LPIC-3 abzunehmen. Und da sassen wir nun, Christian und ich, die beiden einzigen Prüflinge, die extra für die Prüfung in die Niederlande nach Utrecht gefahren sind und wurden von Matt in die Prüfung eingewiesen.

Es standen die Prüfungen LPI-301 und LPI-302 an. Diese Prüfungen sollten nach der damaligen Planung jeweils 70 Fragen umfassen und wurden an dem Tag als Beta-Prüfung mit jeweils 140 Fragen geprüft um einen größeren Teil des Fragenpools am lebenden Objekt, also uns, testen zu können. Dafür bekamen wir auch die doppelte Zeit, also 180 Minuten pro Prüfungsteil. Das machte dann insgesamt 6 Stunden plus die Pause, die wir in der Prüfung verbracht haben. Mit der Ungewissheit am Ende er Prüfung ob es gereicht hat oder nicht.

Erst viel später, am 12.03.2007 war es soweit: Das positive Ergebnis kam und ich war LPIC-3 mit LPI-302 Mixed Environments.

Jetzt, fast 5 Jahre nach der abgelegten Prüfung hat der LPIC-3 mich wieder eingeholt. Es stand die Rezertifizierung an um meinen erworbenen LPI-301 und LPI-302 nicht in den Passiv – Status übergehen zu lassen, denn ohne Rezertifizierung müsste ich den kompletten Pfad von der LPI-101 bis zur LPI-302 erneut durchlaufen.

Also machte ich mich vor 2 Wochen auf den Weg zur openSUSE Conference nach Nürnberg und setzte mich dort, ungewohnter Weise, als Prüfling an den Tisch und nahm zum 2. Mal an der LPI-302 teil. Da die LPI-302 automatisch auch alle niedrigeren Level rezertifiziert reicht das für den Erhalt meines Zertifizierungslevels aus. Knappe 36 Minuten später gab ich zur Verwunderung des Proctors, Alexander Vogt, bereits meine Unterlagen ab und er war erstaunt, dass ich nur knapp über ein Drittel der Zeit brauchte.

Für mich war klar: Entweder kenne ich mit mit dem Thema Mixed Environments gut genug aus um die Fragen direkt richtig zu beantworten, oder nicht.

Heute kam dann die Erlösung: Der LPIC-3 ist rezertifiziert, ich habe die Prüfung bestanden.

Damit habe ich wieder 5 Jahre Zeit bis ich wieder von der Seite als Proctor auf die Seite des Prüfungsteilnehmers wechseln muss um den LPIC-3 zu behalten. Vor dem 12.09.2016 muss ich also wieder aktiv werden.

Frust macht sich breit…

Wer lange Zeit im Bereich der Freien Software unterwegs ist weiß,  dass es nicht immer einfach ist Gelder für Veranstaltungen zu sammeln.

Bei vielen Unternehmen steht, wie sollte es auch anders sein, der Profit im Vordergrund. Das kann und will ich, als selbstständiger Unternehmer, auch keinem der Kollegen als Vorwurf machen.

Schlimm wird es aus meiner Sicht erst dann,  wenn sie verlernt und/oder vergessen haben, dass die Grundlage auf der sie ihr Geschäft oder Infrastruktur aufgebaut haben der Freien Software entspringt und sie ohne diese ihr Geschäft nicht weiterführen könnten.

Denn dann kommt es zu Gesprächen wie ich sie in letzter Zeit während des Sponsorings für die OpenRheinRuhr erlebt habe.

Es besteht kein Interesse, wir erreichen unsere Klientel nicht auf der Veranstaltung.

Habt Ihr es dann nicht verpasst vor Ort zu sein und für die Klientel ansprechbar zu sein, oder sie selber auf die Veranstaltung zu locken?

Freie Software existiert doch,  warum soll man sie unterstützen?

Warum existiert sie?  Weil es Leute gibt,  die Geld, Arbeit und mehr dafür opfern ohne immer nach dem Profit zu suchen.

Wirtschaftlich lohnt sich die Veranstaltung nicht,  warum sollen wir dann daran teilnehmen?

Um diejenigen zu unterstützen, die es möglich machen, dass es Freie Software gibt?

Wir setzen keine Freie Software ein.

Gut,  dann bitte den Webserver mit Typo3, PHP, Apache und MySQL abschalten und schauen, ob die Kunden Euch noch finden.

Dies einfach als kleine Beispiele. Ich könnte noch mehr nennen.

Manchmal macht es Sinn denjenigen, die einem die Arbeitsgrundlage liefern auch mal die Hand zu reichen ohne in erster Instanz den Profit zu haben.

Fritz!Box 7270 und IPv6

Nachdem sich meine Telefonanlage nach einem Blitzeinschlag verabschiedet hatte musste eine neue Alternative auf den Tisch. Nach einiger Suche im Netz wurde ich, mal wieder, auf die Fritz!Box aufmerksam und habe mir dann eine 7270 zugelegt.

Sehr positiv war ich über die Installation und Konfiguration der normalen Dienste wie WAN, LAN und auch DECT überrascht. Alles klappte wie am Schnürchen. Auch die Aktivierung von IPv6 war kein Problem.

Im Standard versucht die Box sich einfach nur mit einem 6to4 – Tunnel anzumelden und bekommt dadurch ständig andere Prefixe zugewiesen. Damit ist also nicht viel gewonnen. Erst mit der Nutzung eines festen Prefix lässt ich IPv6 von Außen sauber ansprechen und auch im Nameserver verpflegen.

Bei den Alternativen fällt sofort SixXS ins Auge. Mit SixXS haben wir schon auf dem Themenabend der Lugor experimentiert und Fabian Driftmann hat schon eine schöne Anleitung für die Beantragung eines Tunnels und eines Subnetzes geschrieben.

Wenn man nun in der Fritz!Box den Benutzernamen, das Kennwort und  auch die Tunnel ID angibt bekommt man aber leider die Nachricht:

Internetverbindung IPv6 (SixXS Tunnel) ist fehlgeschlagen: Heartbeat-Unterstützung erforderlich (ayiya).

Geht man nun die Meldung durch, kann man schnell meinen, dass das Protokoll ayiya fehlt und daher der Tunnel nicht aufgebaut werden kann. Aber weit gefehlt: Die Medung bedeutet, dass der ayiya – Modus aktiv ist und eigentlich der Heartbeat – Modus erwartet wird. Also in der Tunneleinstellung von SixXS auf den Modus 6in4-Heartbeat umstellen und schon klappt alles.

Schön wäre es gewesen, wenn der AVM – Support an dieser Stelle nicht mit der folgenden Nachricht reagiert hätte:

Grundsätzlich können Sie VPN-Verbindungen zwischen Ihrer FRITZ!Box und der VPN-Lösung eines Fremdanbieters herstellen.
Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir für die Konfiguration von Fremdprodukten aufgrund der Komplexität des Themas keinen Support leisten können. Im VPN Service-Portal auf unserer Internetseite stellen wir allerdings unter „Tipps & Tricks für Verbindungen zu anderen Herstellern“unverbindliche Konfigurationshinweise für populäre VPN-Lösungen zur Verfügung:
[…]
Denn ich glaube, dass ich nicht der Erste und auch nicht der Letzte mit diesem Problem bin.

Phishing mit der DHL GoldCard

Und wieder kommt eine schöne Phishing – Mail bei mir vorbei. Diesmal ist es für die DHL Packstation.

In der Mail wird versprochen eine neue GoldCard für die Packstation beantragen zu können. Das Design der Mail und der dahinter geschalteten Website ist von den Originalen kaum zu unterscheiden.

Der Server, über den man neben seiner PostNummer auch die PIN und das Onlinekennwort angeben soll, ist der Domain – Beauftragten der Deutschen Post AG nicht bekannt. Sie gibt meinen Hinweis an die Phishing – Abteilung der DPAG weiter.

Interessant an dem Fall ist, dass man sich dort über den Hinweis wirklich gefreut hat im Gegensatz zu anderen Firmen, denen anscheinend Hilfe von außen egal ist und die solche Fälle nicht weiter verfolgen oder sogar ihre Webseiten mit offen Angriffsmöglichkeiten weiter betreiben.

Sitzen? Nein, Danke…


Das Auto ist zur Inspektion und wollte mal einfach wieder mit dem ÖPNV fahren. Zunächst war alles llasse. Der Automat funktionierte und konnte mein Ticket ziehen.  Die Tram kam pünktlich und brachte mich zum Sterkrader Bahnhof. Hier sollte ich auf den Anschluss warten. Für 8 Minuten kann man sich an einer komplett leeren Haltestelle durchaus mal hinsetzen, oder?

Naja,  zumindest theoretisch. In der Praxis nur, wenn man nicht vor hat später mit seiner Hose Schach zu spielen.

Ich sehe immer wieder Reinigungstrupps, die die Häuschen reinigen. Aber was ist mit den Sitzen und,  vor Allem,  mit den Streben darunter auf die man automatisch seine Kleidung drückt?

Sorry,  aber die Sitzplätze am Bussteig 3 sind nicht fürs Sitzen gemacht. Da bleibt ich lieber stehen.

P. S.: Der Rest der Fahrt hat dann auch normal geklappt.

Update: Die STOAG hat sich auf Grund meiner Beschwerde gemeldet und für den Hinweis bedankt. Sie ist selber nicht für das Wartehäuschen zuständig, gibt die Beschwerde aber an den Dienstleister weiter.

Telefonieren kann man damit aber nicht, oder?

Den Spruch aus der Überschrift musste ich mir inzwischen recht oft anhören.

Das Samsung Galaxy Tab ist ein Tablet mit dem Betriebssystem Android und kommt mit einer recht guten Ausstattung. Im Gegensatz zu vielen im Moment verfügbaren Geräten hat es ein sehr stabiles Gehäuse und eine angenehme 1024×600 Pixelauflösung bei 17,8 Zentimeter. Der Cortex-A8-Prozessor hat eine Taktfrequenz von einem Gigahertz und dadurch nicht mal bei HD-Filmen mit bis zu 720p Probleme. Die Darstellung von Adobe Flash innerhalb von Webseiten ist auch kein Problem und hebt das Tab von anderen Wettbewerbern ab.

Zum Thema Telefonieren gibt es dann abschließend nur eine Antwort: Yes I can!

Die eingeschobene SIM Karte wird nicht nur als Datenkarte, sondern auch als Sprachkarte angesprochen und man kann mit dem Gerät entweder im Freisprechmodus, oder per Headset (Kabel, Bluetooth) arbeiten.

Für mich ist es auf Grund seiner,  für ein Tablet, doch noch recht geringen Größe zum Ersatz für das Motorola Milestone 2 geworden.

Von OpenOffice.org nach LibreOffice

Die Version 3.3.0 von LibreOffice ist eben freigegeben und die Gentoo Developer haben es schon im Portage. Was liegt also näher als den Versuch zu machen, ob es auch wirklich funktioniert.

Da es sowohl eine -bin Variante, die als vorkompiliertes Paket zur Verfügung gestellt wird, als auch eine ’normale‘ Variante gibt nehme ich natürlich die normale Variante und damit auch die längere Kompilierdauer in Kauf.

Beim ersten Versuch den emerge libreoffice durchzuführen kommt die Meldung, dass eine parallele Installation von OpenOffice und LibreOffice nicht möglich ist und ich mich entscheiden soll. Da es mir zu heiss ist einfach das OpenOffice zu löschen entscheide ich mich zunächst eine Sicherheitskopie in Form eines quickpkg zu generieren. Mit dem vorgenannten Befehl kann man sich von installierten Paketen Binär-Pakete erstellen lassen in denen die kompletten Installationsdaten des Paketes abgelegt sind. Also schnell ein quickpkg openoffice durchführen lassen.

Danach kommt ein kleiner Einzeiler, der dann mehrere Stunden dauert: emerge --unmerge openoffice ; emerge libreoffice

Auf meinem Notebook hatte ich dann nach fast 3 Stunden das gewünschte Ergebnis: OpenOffice war verschwunden und LibreOffice installiert.

Nun werde ich in der normalen Arbeit testen, ob LibreOffice stabil läuft.

Open-Source -Kochen 3.0 im Unperfekthaus

Das Team aus München hat im Unperfekthaus in Essen eine Leistung der Spitzenklasse abgeliefert.

Schon die Vorspeise mit Tomate und Mozzarella auf Baguette mit Basilikum war traumhaft.

Mit den folgenden Käsespatzen habensie ins dann den Rest gegeben und uns auf eine harmlose Nachspeise hoffen lassen.  Aber auch die Pfannkuchen mit karamelisierten Birnen und Grand Manier waren ein Hammer.

Leider,  oder vielleicht auch zum Glück,  stand vor dem Genuss erstmal die Arbeit. Unter anderem mußten 10 Kilo Zwiebeln und schier endlose Mengen an Käse zerkleinert werden.  Nicht zu vergessen der Mozzarella, die Tomaten, das Baguette und die verschiedenen Salate.

Am bayrisch gestalteten Tisch haben sich die 18 Teilnehmer dann im wahrsten Sinne des Wortes die Bäuche voll geschlagen. Kaum einer war nach diesem Abend noch in der Lage an Essen zu denken.

Da alle Teilnehmer kräftig angepackt haben war auch das Chaos in der Küche schnell Geschichte.

Die über 800 Fotos werden in Kürze freigegeben und jeder kann sich dann ein eigenes Bild von der Veranstaltung machen.

Ich freue mich schon sehr auf die Ausgabe 4.0 und hoffe,  dass auch wieder eine im Ruhrgebiet organisiert wird.

Die OpenRheinRuhr hat es nicht in die Wikipedia geschafft…

Leider ist es der OpenRheinRuhr nicht vergönnt in die deutsche Wikipedia zu kommen. Die Auswahlkriterien sind so hoch gesetzt, dass eine einfache Messe, wie die OpenRheinRuhr es nicht schaffen kann. Auch andere Messen, wie die FrOSCon haben es noch nicht geschafft. Die FrOSCon steht auf der Kippe und obwohl die Diskussion über eine Löschung nur 7 Tage dauern sollte sind schon über 2 Wochen vergangen und die Wikipedia-Seite der FrOSCon enthält noch immer den Löschantrag. Die OpenRheinRuhr hat es nicht in die Wikipedia geschafft… weiterlesen

Löschwelle für Linuxtag – Veranstaltungen auf Wikipedia

Auf Wikipedia gibt es zur Zeit eine kleine Löschwelle für Linuxtag – Veranstaltungen. Nachdem der erste Löschantrag die Seite der OpenRheinRuhr betroffen hat ist der nächste auf die Idee gekommen die Seiten der FrOSCon und des Brandenburger Linux-Infotag ebenfalls zur Löschung vorzuschlagen.

Die Begründung für den Löschungsantrag ist die fehlende Relevanz und das nicht Erreichen der Messlatte für Messen.

Auf den Löschkandidatenseiten entwickelt sich gerade eine interessante Diskussion wie sich Relevanz darstellt.

Jeder kann sich an den Diskussionen beteiligen und die entsprechenden Seiten unterstützen:

Hoffentlich kommt keiner auf die Idee auch den LinuxTag in Berlin auf die Löschliste zu stellen. Möglich wäre es….

Unterstützung der OpenRheinRuhr 2010

Da die OpenRheinRuhr eine komplett von Sponsoren und Spendern unterstützte Veranstaltung ist, kann sie immer eine Unterstützung von allen Seiten gebrauchen.

Daher einfach mal auf den Flattr – Button klicken und ein paar Cent oder Euro spenden:
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